Peter Fritz (links) und Alexander Horbach

Peter und Alex, unsere Knappenschmiede

Zu einer wahren ‚Sehenswürdigkeit‘ innerhalb der Knappenwelt Gurgltal hat sich unsere Knappen-Schmiede entwickelt. Wenn Peter und Alex meist an Wochenenden ihre Schmiedehämmer schwingen sind immer interessierte Besucher zur Stelle. Denn die Kunst der traditionellen Bearbeitung von Eisen ist spannend und interessiert immer mehr Menschen.

Die mittelalterliche Knappenschmitte in der Knappenwelt

Schmieden: Einst Tradition in Tarrenz

Bei der Planung der Knappenwelt hatte der Bergwerksverein Tarrenz der Einrichtung einer Schmitte – so wurde eine Schmiedewerkstatt früher genannt – viel Aufmerksamkeit geschenkt. Nicht ohne Grund, denn Tarrenz war bis in die Neuzeit herauf bekannt als Produktionsort von Sensen und Nägeln. Entlang des Salvesenbaches reihte sich Schmitte an Schmitte. Waffen, Huf- und Schuhnägel fanden guten Absatz im Tiroler Oberland.

Der von einem Wasserrad betriebene Hammer in der Knappenschmiede.

Peter Fritz war der erste Schmied der Knappenwelt

So richtig ‚Leben in die Bude’ brachte dann der erste ‚Knappenschmied‘, Peter Fritz. Die Liebe des TIWAG-Angestellten zum Eisen wurde bereits in der Kindheit geweckt. Peters Vater war Schlossermeister in Innsbruck. Schon in der Jugendzeit besaß Peter Rüstung samt Kettenhemd. Als er von der mittelalterlich gestalteten und eingerichteten Schmitte in der Knappenwelt erfuhr machte er sich mit einem Kollegen dran, die Esse zu sanieren. Denn vorher konnte kaum geschmiedet werden. Ein besonderes ‚Gustostück‘ der Schmitte ist ein wasserbetriebener Hammer, der einst und jetzt eine massive Erleichterung für die Schmiede bedeutet.

Peter bei der Arbeit am Amboss

Alexander ‚Alex‘ Horbach: unser ‚Messerschmied‘

Vor zwei Jahren hat Peter dann Alexander Horbach kennen gelernt. ‚Alex’ arbeitet als Spezialist für Großschweißkonstruktionen in Innsbruck. Der gebürtige Ukrainer ist mit einer Österreicherin verheiratet und widmet sich in seiner Freizeit dem Schmieden von exzellenten Messern. Er wurde noch in der Ukraine als Schmied ausgebildet und beherrscht noch die historischen Schmiedearbeiten. Sein Können spielt er beim Schmieden von Damaszenerstahl aus. Diese traditionelle Schmiedetechnik setzt Alex in wunderbare Messerklingen um.

Messer aus Damaszenerstahl

Alex stellt hochwertige Messer aus Damaszenerstahl her. Dafür braucht es großes Können und viel Erfahrung.

Auffallend sind auch seine Messergriffe, die er mit viel Liebe zum Detail formt. Ob aus Holz oder wenn er einen Tannenzapfen in Kunststoff gießt und ihn dann zu einem Griff verarbeitet: Die Griffe geben seinen Messern ein einzigartiges Aussehen. Alex träumt davon, einst von seiner Kunst des Messerschmiedens leben zu können. Seine Website ist überaus informativ und ein Ausdruck seines großen Könnens: https://www.alex-horbach.com/

Er erfüllt natürlich Spezialaufträge seiner Kunden und nimmt gerne Bestellungen seiner Kunden entgegen: Telefon: *43 678 129 46 39 oder +43 677 644 296 54. E-Mail: horbach.info@gmail.com

Handgeschmiedete Messer von Alex Horbach. Der Spezialgriff besteht aus eingegossenen Tannenzapfen.